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WTF ist Microcontent?!

WTF ist Microcontent?!

Let me explain…

Mit Microcontent meine ich kurze Content Pieces, die…

(a)  auf einem Short-Form-Content-Kanal (aka soziales Netzwerk, z.B. Instagram, Twitter, LinkedIn oder Facebook) gepostet werden und zu den Rahmenbedingungen des Kanals passen;

(b) die für sich bereits einen Mehrwert für die Konsument:innen haben;

und (c) Teil einer kanalübergreifenden Content-Strategie sind, mit Formaten strukturiert werden können und im besten Fall aus bestehendem Long-Form-Content „abgeleitet“ werden können.

Dass ich so viele Anglizismen verwende, ist keine Absicht. Sorry! (Oops, I did it again… Okay, jetzt höre ich aber auf!) Es gibt viele Menschen, die über Social Media sprechen und diverse Modelle, Phrasen und Fachwörter.

Ein kleiner Remind- äh, eine kleine Erinnerung: Hier erkläre ich, was ich unter Microcontent verstehe, wie ich es in einer Content-Strategie einordne und wie ich meinen Kund:innen und Workshop-Teilnehmer:innen bei ihrer eigenen Microcontent-Strategie helfe. Sprich, andere Menschen haben andere Definitionen für „Microcontent“.

Auf dieser Seite erkläre ich meinen Ansatz – wenn dir das gefällt und du denkst, dass es zu dir passt, dann arbeite mit mir direkt oder hol dir den Onlinekurs!

Short-Form-Content und Long-Form-Content

Okay, zurück zu den Anglizismen. Ich unterscheide zwischen zwei Arten von Kanälen, auf denen wir Content veröffentlichen können: Long- und Short-Form-Content-Kanälen.

Long-Form-Content-Kanäle

  • Website/Blog (Medium Text)
  • Podcast (Medium Audio)
  • YouTube (Medium Video)

Short-Form-Content-Kanäle

  • Instagram
  • Facebook
  • Twitter
  • LinkedIn
  • TikTok
  • -> soziale Netzwerke

Die Kanäle bestimmen, in welchen Medienformaten wir unseren Content veröffentlichen können: Maximal 240 Zeichen pro Tweet, maximal so-und-so-viele Video-Minuten im Netzwerk X. (Du verstehst das Prinzip, gell? Ich möchte hier keine konkreten Zahlen einfügen, damit der Text nicht in ein paar Wochen beim nächsten Plattformupdate geändert werden muss…)

Ein Aspekt in der Definition von Microcontent ist die Länge: Auf Long-Form-Content-Kanälen haben wir weniger Beschränkungen und mehr Raum für den Content. In den sozialen Netzwerken (aka. Short-Form-Content-Kanal) müssen wir uns hingegen kurz fassen – zum einen durch die oben genannten Rahmenbedingungen, zum anderen aber auch durch die Sehgewohnheiten der Konsument:innen. (Looking at you, IGTV – niemand will 10+ Minuten lange Videos auf Instagram sehen!) 

Eine weitere Unterscheidung zwischen Long-Form- und Short-Form-Content-Kanälen ist die Langlebigkeit von Content.

Die Long-Form-Kanäle sind mehr oder weniger Suchmaschinen. Die Textsuche durch Google oder andere Suchmaschinen funktioniert wunderbar; YouTube als Videosuchmaschine ist ebenfalls etabliert. Der Audiosuchbereich ist noch der jüngste, entwickelt sich aber stetig weiter. Immerhin gibt es Apple Podcasts, Spotify und andere Verzeichnisse, in denen Hörer:innen in spe durch die Suche nach Stichworten oder das Stöbern in Kategorien unseren Podcast finden können.

Für uns hat das die Konsequenz, dass sich die Veröffentlichung von Long-Form-Content lohnt: Ein Blogbeitrag, den ich vor fünf Jahren geschrieben habe, bringt mir immer noch jeden Tag zwei Dutzend Besucher:innen auf meine Website und regelmäßige Anfragen für meine Dienstleistung. (Das ist kein fiktives Beispiel, sondern Realität. Ich habe gerade extra in den Analytics nachgeschaut!)

Content auf den Short-Form-Kanälen hat eine viel geringere Lebensdauer. Es gibt zwar auch Suchfunktionen auf Instagram und Co., in der Realität erreicht mein Short-Form-Content aber die meisten Views durch Menschen, die mir bereits folgen und durch Menschen, denen der jeweilige Algorithmus meinen Content vorschlägt, weil er denkt, dass der Inhalt für diese Person interessant sein könnte.

Immer wieder geistern Infografiken durchs Internet, die die Lebenszeit eines Postings in Tage, Stunden oder gar nur Minuten herunterbrechen. Laut dieser hier „lebt“ ein Instagram-Post nur 48 Stunden, ein Facebook-Post nur 6 Stunden und ein Tweet sogar nur 15 Minuten. Spoiler: Ganz so einfach ist es nicht und ich würde dir auch nicht dazu raten, diese Zahlen allzu ernst zu nehmen. Fakt ist aber: Während mein fünf Jahre alter Blogpost nach wie vor Leser:innen hat, wird heute niemandem (der nicht meinen kompletten Feed herunterscrollt und dabei eine Sehnenscheidenentzündung riskiert!) ein fünf Jahre alter Instagram-Post angezeigt. #latergram mit Valencia-Filter

Man könnte jetzt denken, dass sich die Produktion von Long-Form-Content viel mehr lohnt als Short-Form-Content, nicht wahr? Nun, Short-Form-Content hat zwar eine geringere Lebensdauer, dafür bringen die sozialen Netzwerke Möglichkeiten zum Entdeckt-werden, Netzwerken, Beziehungen aufbauen und zum direkten Austausch mit, die die Long-Form-Kanäle nicht haben. Zu einer (Micro-)Content-Strategie nach meinem Modell gehört also beides: Long und Short Form!

Ist jeder Short-Form-Content auch Microcontent?!

Okay, also oben in der Definition von Microcontent sind ja beide Begriffe gefallen: Microcontent und Short-Form-Content. Sind die Begriffe synonym? Wenn du mich fragst (wie gesagt, meine Seite, mein Framework, meine Regeln): nein, nicht ganz.

Short-Form-Content bezieht sich erstmal auf den geringen Umfang, die durch die Plattformen beschränken Medienformate und die Entdeckbarkeit in den Sozialen Netzwerken. Damit Short-Form-Content auch wirklich Microcontent ist, müssen die Beiträge eine wichtige Eigenschaft von Content mit sich bringen.

Schauen wir mal hier auf eine Definition von Content Marketing:

Der Begriff Content Marketing bezeichnet einen Marketing- beziehungsweise Geschäftsprozess im Rahmen einer Kommunikationsstrategie, bei der relevante und wertvolle Inhalte kreiert werden, die auf eine bestimmte Zielgruppe ausgerichtet sind. Ziel ist es, potenzielle Kunden durch diese Inhalte anzuziehen und darüber hinaus profitable Handlungen zu generieren.

Die Inhalte müssen also relevant und wertvoll sein, um als Content zu gelten. Sprich, eine Produktbeschreibung, ein „klick jetzt auf die Website“-Teaser oder eine Pressemitteilung sind kein Content. Ein Tutorial, eine witzige Kolumne oder eine Infografik schon.

 

Microcontent ist Content, nur halt in Micro. Bock auf einen Deep Dive? – dann lies weiter!

Lies die nächsten drei Teile
über Microcontent-Strategie:

Content mit Mehrwert

für dich und deine Kund:innen

Warum Teaser-Content nicht (mehr) funktioniert, wie wir das Social-Media-Game mitspielen können und warum du keine Angst davor haben solltest, „zu viel“ zu verraten.

kanalübergreifende

Content-Strategie

Wie man mehrere Kanäle unter einen Hut bringen kann, warum du keine Angst vor den „großen“ Kanälen haben musst und wie du deine eigenen Content-„Kieselsteine“ nutzen kannst.

unendliche Contentideen mit 

Themen und Formaten

Wie du nie wieder in den  „Was soll ich bloß posten?“-Stress kommst und dir mit Formaten ein System schaffst, mit dem Content easy und strategisch wird.

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